Teilnehmer*innen der Gründungsversammlung am 1. November 2025

Die Erinnerung an Albrecht Weinberg lebendig bewahren

Die Albrecht-Weinberg-Gesellschaft setzt sich dafür ein, das Andenken an jüdische Opfer des Nationalsozialismus in Rhauderfehn zu bewahren und die Geschichte für zukünftige Generationen zugänglich zu machen.

Die Albrecht-Weinberg-Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt, das Andenken an den ehemaligen Westrhauderfehner Mitbürger Albrecht Weinberg, dessen jüdischer Familie bis zu ihrer Vertreibung durch die Nationalsozialisten in Rhauderfehn lebte, sowie an andere Opfer des Nationalsozialismus in Rhauderfehn und Umgebung zu pflegen.

Zu diesem Zweck beabsichtigt die Albrecht-Weinberg-Gesellschaft

  • Vorträge, Ausstellungen, Lesungen, Gedenkfeiern und Exkursionen zu organisieren und durchzuführen,
  • historische Materialien zu sammeln, zu dokumentieren und zu veröffentlichen,
  • mit Schulen, Gedenkstätten und anderen Bildungsträgern in der Region zusammenzuarbeiten.

Der Vorstand besteht aus Vertreterinnen und Vertretern      des Albrecht-Weinberg-Gymnasiums Rhauderfehn, der Gemeinde Rhauderfehn, den örtlichen Kirchen sowie der ständigen Begleiterin Albrecht Weinbergs, Gerda Dänekas.

  • Vorsitzende: Ulrike Janssen
  • stellv. Vorsitzende: Anke Chudzinski-Schubert
  • Schatzmeisterin: Wiebke Rademacher
  • Schriftführer: Geert Müller
  • Beisitzer: Frerich Dreesch-Rosendahl
  • Beisitzer: Jürgen Scholz
  • Beisitzer: Jörg Furch
  • Beisitzerin: Gerda Dänekas

Die Albrecht-Weinberg-Gesellschaft freut sich über neue Mitglieder. Ebenso freut der Verein sich über historische Unterlagen sowie Geldspenden, um seine Ziele zu erreichen.

Albrecht-Weinberg-Gesellschaft e.V.

IBAN DE46 2859 1654 0043 2571 00

BIC: GENODEF1WRH

Wir stellen gerne eine Spendenbescheinigung aus. Geben Sie dafür einfach bei der Überweisung Ihre vollständige Adresse an.

Nutzen Sie gerne unseren Download-Bereich oder auch das Kontaktformular.

Albrecht Weinberg ist der einzige noch lebende Überlebende der Overledinger Jüdinnen und Juden. Geboren 1925, lebte er als Kind mit seiner Familie in Westrhauderfehn, wurde bereits 1936 von dort vertrieben. Stationen seiner Verfolgung waren Auschwitz-Monowitz, Mittelbau-Dora und Bergen-Belsen. Dass er überlebt hat, grenzt an ein Wunder.

Nach Jahrzehnten, die er mit seiner Schwester Friedel in den USA gelebt hat, kehrte Albrecht Weinberg 2012 nach Leer zurück. Seitdem berichtet er in der Öffentlichkeit, vor allem in Schulen über sein Schicksal.

Besonders bewegend ist dabei, dass Albrecht Weinberg warmherzig und humorvoll ist.

Sein Zeugnis, seine klaren politischen Statements, seine Warmherzigkeit und sein Humor haben dazu geführt, dass Albrecht Weinberg zahlreiche Ehrungen erfuhr:

  • Ehrenbürgerschaft Rhauderfehn
  • 2020 Namensgeber des Gymnasiums in Rhauderfehn
  • Ehrenbürgerschaft der Stadt Leer
  • Verleihung des Bundesverdienstkreuzes (2025 nach einer für ihn unerträglichen Entscheidung des Dt. Bundestags zurückgegeben)